KPU/HPU - Naturheilpraxis Alexandra Nau

Direkt zum Seiteninhalt

KPU/HPU

Naturheilkunde
Bei der Pyrrolurie wird, vereinfacht gesagt, Zink und Vitamin B6 vom Körper nicht verwertet sondern ungenutzt wieder ausgeschieden.
Es ist eine Stoffwechselstörung, die unbehandelt weitere (chron.) Erkrankungen nach sich ziehen kann.

KPU/HPU kann vererbt werden, kann aber auch durch z.B. Halswirbelsäulenverletzungen erworben werden.

Bei den meisten Patienten mit KPU/HPU ist die Entgiftungsleistung unzureichend. D.h. es sammeln sich Stoffe im Körper an, die normalerweise aufgefangen und ausgeschieden würden. Da dies aber nicht der Fall ist, schädigen diese Stoffe den Körper und führen u.U. zu weiteren (chron.) Erkrankungen.

Wichtig ist also nicht nur den Nährstoffmangel auszugleichen, sondern auch die Entgiftungsleistung zu unterstützen.

Wofür benötigt der Körper Zink und Vitamin B6?

Zink spielt bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen eine große Rolle, ist wichtig für das Immunsystem, hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt antioxidativ.
Zinkmangel kann z.B. zu Entwicklungsverzögerungen bei Kindern führen, aber auch zu eingeschränkter Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

Vitamin B6 trägt zum Aufbau und Schutz von Nervenverbindungen, dem Immunsystem und der Bildung des roten Blutfarbstoffs bei. Zudem beeinflusst Vitamin B6 bestimmte Hormonaktivitäten, wie z.B. die Geschlechtshormone.
Ein Mangel an Vitamin B6 kann zu Blutarmut, zu Konzentrationsstörungen und zu Nervenstörungen führen.

Neben der Entgiftung und der Ergänzung der Mikronährstoffe, ist aber auch die Anpassung der Ernährung ein wichtiger Punkt. Es sollte so wenig Histamin wie möglich über die Nahrung aufgenommen werden.
Um Histamin abbauen zu können, benötigt der Körper Zink und Vitamin B6. Steht nicht genügend Zink und Vitamin B6 bei histaminreicher Ernährung zur Verfügung, kommt es zur einer Anhäufung von Histamin, was dann zu allergischen Reaktionen, zur Reizdarmsymptomatik, zu Hauterscheinungen (Nesselsucht), Herzrasen… führen kann.

Ob eine Pyrrolurie vorliegt, lässt sich am einfachsten und schnellsten über den Urin testen. Der Patient benötigt dafür ein spezielles Testset, befüllt dies nach Anweisung mit Urin und schickt es dann selbstständig in ein spezialisiertes Labor.
Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 35-40€.

Mögliche Symptome einer Pyrrolurie:

  •  Depressionen
  •  Konzentrationsstörungen
  •  Lernstörungen/Lernbockaden
  •  ADHS/ADS
  •  Fehlende Traumerinnerung
  •  Anhaltende Müdigkeit
  •  Angststörungen
  •  chronische Erschöpfung/Burnout-Syndrom
  •  Nervosität/Unruhe
  •  Schlafstörungen
  •  Allergien
  •  Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  •  Haarausfall
  •  Wundheilungsstörungen
  •  Entwicklungsstörungen
  •  Zyklusstörungen
  •  Unfruchtbarkeit

Die Therapie besteht aus mehreren Komponenten, wie einer Entgiftung und auch einer Ernährungsumstellung, und sollte immer in einem persönlichen Gespräch besprochen werden.

Sollten Sie weitere Fragen zur Diagnose oder Therapie haben, kontaktieren Sie mich gerne.
Zurück zum Seiteninhalt